Sprit sparen

Es gibt eine Reihe von Spritfressern in fast jedem Auto. Hier entlarven wir sie.
Sparen Sie Sprit – Unsere Umwelt und Ihr Geldbeutel freuen sich!

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer schlägt sich auch im Benzinpreis nieder. Das Klima spielt verrückt, die Pole schmelzen. Die Zeit ist reif, sich über eine vernünftige Fahrweise und den bewussten Umgang mit begrenzten Ressourcen Gedanken zu machen. Damit kann nicht nur bares Geld gespart werden, sondern auch unserer Umwelt zuliebe ist Sprit sparen angesagt.

Folgende Tipps haben wir zusammengestellt, die Ihnen beim Sprit sparen helfen können.

  1. Achten Sie beim nächsten Autokauf darauf, dass das Auto sparsam im Verbrauch ist.
  2. Prüfen Sie, ob ein Hybridauto eine Alternative für Sie darstellt.
  3. Fahren Sie weniger: Prüfen Sie vor jeder Tour, ob diese wirklich mit dem Auto gefahren werden muss oder ob sie auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden kann. Otto-Motoren benötigen nach dem Kaltstart in der Warmlaufphase ein Gemisch, das einen deutlich höheren Kraftstoffanteil hat. In den ersten 1-2 gefahrenen Kilometern wird soviel Kraftstoff verbraucht, dass man bei einer Hochrechnung dieses Verbrauchs auf 100 Kilometer im Mittel 30 Liter verbraucht. Verzichten Sie daher bewusst auf vermeidbare Kurztouren, die einen überproportional hohen Verbrauch gemessen an der gefahrenen Strecke haben.
  4. Überprüfen Sie Ihre Fahrweise. Eine Sprit sparende Fahrweise hat, wer den Motor startet, ohne dabei das Gaspedal zu treten; nach dem Anfahren sofort in den zweiten Gang wechselt; zügig beschleunigt und bewusst untertourig bei einer Drehzahl von 2000 Umdrehungen pro Minute die Gänge hoch schaltet. Fahren Sie vorausschauend denn jede Bremsung kostet Sprit.
  5. Je schwerer ein Auto ist, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch, da mehr Energie zur Bewegung der Masse erforderlich ist. Prüfen Sie daher, welche Gegenstände Sie tatsächlich in Ihrem Auto benötigen. Bereits leere Flaschenkisten, Dachgepäckträger, Kindersitze, Skates oder die gepackte Sporttasche, die ständig mitfahren aber nicht permanent in Nutzung sind, kosten Sprit. Beispielsweise treiben leere Fahrraddachträger die Spritrechnung um ca.10% nach oben, leere Fahrradheckträger um ca. 20%.
  6. Wenn Sie länger stehen, bspw. im Stau, schalten Sie den Motor ab. „Länger“ heißt bei älteren Modellen ab 20 Sekunden, bei neueren Autos ab 10 Sekunden. Nach Expertenmeinung ist die zusätzliche Belastung für Anlasser und Batterie bei warmen Motoren vernachlässigbar. Ein stehendes Auto verbraucht bei laufendem Motor durchschnittlich ca. 1 Liter Kraftstoff pro Stunde.
  7. Klimaanlage und Standheizung kosten Sprit, bis zu 0,7 Liter pro Stunde werden dabei verbraucht. Prüfen Sie daher auch hier einen sinnvollen Einsatz. Darüber hinaus können offene Schiebedächer und Fenster insbesondere bei hoher Fahrgeschwindigkeit Sprit kosten.
  8. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie mit dem richtigen Reifen-Luftdruck fahren. Ein zu geringer Reifen-Luftdruck wirkt sich ungünstig auf den Kraftstoffverbrauch aus: Der Rollwiderstand wird erhöht und sorgt dadurch für unnötigen Mehrverbrauch. Angaben zum Luftdruck finden Sie in den Angaben der Fahrzeughersteller, in der Bedienungsanleitung, auf der Innenseite der Tankklappe oder innen an der Fahrertür.
  9. Strom im Auto kostet Sprit: Wenn die Lichtmaschine an Batterie oder Verbraucher mehr Strom liefern muss, erhöht sich ihr Drehwiderstand und der Verbrennungsmotor muss für den Antrieb mehr Kraft – ergo mehr Sprit aufwenden.
  10. Und zuletzt: Vergleichen Sie die Preise an den Tankstellen und tanken Sie dort, wo es günstiger ist.

Übrigens: Laut Expertenmeinungen und Expertentests bringen neue Kraftstoffsorten mit 100 Oktan keine erkennbaren Spareffekte.




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